Folder Vertrauenspersonen & Awareness Teams
Dieser Folder bietet Basisinformationen zur Rolle der Vertrauensperson sowie deren Aufgaben und Nicht-Aufgaben.
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Als unabhängige Anlaufstelle, Fachstelle und Netzwerkpartnerin setzt sich die Vertrauensstelle im Arbeitsbereich Kulturwandel für eine nachhaltige Kulturentwicklung ein, die auf Prävention baut. Denn echte Veränderung braucht Rahmenbedingungen, die es ermöglichen, Verantwortung zu übernehmen.
Unser Leistungsangebot im Bereich Prävention richtet sich an Institutionen und Entscheidungsträger*innen, die verbindliche Strukturen und klare Verantwortlichkeiten schaffen möchten.
Fachliche Begleitung bei der Entwicklung und Weiterentwicklung von Präventionskonzepten sowie konkreten Maßnahmen.
Workshops zu Themen der Prävention, Machtmissbrauch, dem professionellen Umgang mit Hinweisen und Handeln im Anlassfall.
Vorträge und Fachimpulse
Weiterbildungsformate mit Praxisbezug, angepasst an Zielgruppe und Organisation.
Bereitstellung von Informationen, Fachwissen und praxisnahen Materialien.
Diese Leitgedanken prägen unsere Arbeit im Bereich Prävention.
Haltung vor Handlung
Prävention beginnt dort, wo sich Institutionen bewusst mit ihrer Haltung, ihren Werten und deren Wirkung auseinandersetzen.
Klare Kommunikation
Offene und ehrliche Kommunikation schafft Vertrauen – nach innen wie nach außen.
Impulse und Verankerung
Konstante Auseinandersetzung, Reflexion und Weiterentwicklung mit dem eigenen Aufgabenfeld schaffen nachhaltige Strukturen.
Expertise zulassen
Erfahrung aus dem Arbeitsfeld gepaart mit einem Blick von außen schafft wirksame Prävention. Erst im Zusammenspiel von verschiedenen Perspektiven werden Graubereiche sichtbar.
Kulturwandel entsteht dort, wo Verantwortung übernommen wird, Strukturen angepasst und Räume für Austausch geschaffen werden. Er ist kein punktuelles Projekt, sondern ein kontinuierlicher Prozess, der klare Entscheidungen und konsequentes Handeln erfordert.
Verantwortung übernehmen und verankern
Kulturwandel braucht verbindliche Strukturen. Dazu zählen klare Zuständigkeiten, ausreichende Ressourcen und institutioneller Rückhalt. Erst wenn Verantwortung getragen wird, entsteht Handlungssicherheit.
Wissen sichtbar machen
Verständlich aufbereitete, zugängliche und teilbare Informationen sind die Grundlage. Transparenz schafft Orientierung und ermöglicht Beteiligung. Wer über relevantes Wissen verfügt, kann fundiert handeln und Prozesse mitgestalten.
Räume schaffen
Es braucht bewusst gestaltete Formate für Gespräch, Feedback und Reflexion. Diese Räume ermöglichen es, Erfahrungen zu teilen, Perspektiven sichtbar zu machen und Entwicklung anzustoßen.
Mutige Akteur*innen stärken
Führungspersonen und Multiplikator*innen spielen eine zentrale Rolle. Sie brauchen Unterstützung, klare Mandate und Handlungsspielräume, um Veränderungen voranzubringen und im Alltag wirksam zu machen.
Was Entscheidungsträger*innen sofort tun können
Verantwortung übernehmen
Die institutionelle Auseinandersetzung ermöglichen, Themen priorisieren und in bestehenden Strukturen verankern.
Handeln
Initiativen setzen, transparente Meldewege schaffen, Bewusstseinsbildung ermöglichen und am Ball bleiben.
Ein Präventionskonzept ist ein klares, verbindliches und wirksames Versprechen.
Rechtliche und ethische Verantwortung
Alle Menschen haben ein Recht auf sichere Räume, in denen sie sich entfalten können. Schutz vor Machtmissbrauch, Diskriminierung und Gewalt ist ein Grundrecht, und es ist eine zentrale Pflicht jeder Institution, sicherzustellen, dass dieses Grundrecht gewahrt wird.
Professionalisierung
Verantwortung allein genügt nicht – sie braucht verlässliche Rahmenbedingungen und Struktur. Ein Präventionskonzept übersetzt Haltung in konkretes Handeln: durch klare Abläufe, definierte Zuständigkeiten und verbindliche Regeln, die Prävention im Zusammenspiel wirksam und nachvollziehbar machen.
Verantwortungskultur
Prävention bedeutet nicht Kontrolle, sondern die Schaffung von Vertrauen, Respekt und Klarheit. Sie ist Ausdruck der Fürsorgepflicht einer Institution. Ein Präventionskonzept macht deutlich, dass Rechte ernst genommen und Risiken systematisch erkannt und bearbeitet werden.
Fördervorgaben
Öffentliche Förderinstitutionen (und zunehmend auch private Geldgeber*innen) erwarten von Kultureinrichtungen nicht nur ein Präventionskonzept auf dem Papier, sondern auch Nachweise über dessen Umsetzung, regelmäßige Schulungen und kontinuierliche Evaluation.
Dieser Folder bietet Basisinformationen zur Rolle der Vertrauensperson sowie deren Aufgaben und Nicht-Aufgaben.
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Diese Broschüre soll einen kompakten Einstieg in die Entwicklung eines Präventionskonzepts im Kunst- und Kulturbereich anbieten.
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Unser Glossar lädt ein, neugierig zu bleiben, Missverständnisse auszuräumen und gemeinsam sprachlich sicherer zu werden.
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Datum: 09. 03. 2026 (10:00 Uhr)
Dauer: 10:00 – 13:00
Kosten: Der Termin liegt in der Vergangenheit. Wenn Sie Interesse an diesem Format haben, schreiben Sie uns an info@vertrauensstelle.at
Datum: 08. 04. 2026 (12:00 Uhr)
Dauer: 2 Stunden – online via zoom
Kosten: kostenfrei (* für im Kunst- und Kulturbereich tätige Personen)
Datum: 23. 09. 2026 (09:30 Uhr)
Dauer: 3,5 Stunden
Kosten: kostenfrei (* für im Kunst- und Kulturbereich tätige Personen)
Dauer: 2 Module a‘ 4 Stunden
Kosten: 190,- € gesamt inkl. Unterlagen, Zertifikat, Getränke vor Ort
Sollten Sie sich in einer akuten Krisen- oder Notfallsituation befinden, die eine rasche Intervention erfordert, wenden Sie sich bitte an eine qualifizierte Anlaufstelle unter gewaltinfo.at.